das Team

Projektverantwortliche:

Meike Meike (25): Bis zum Sommer 2008 habe ich an der Uni Münster Politikwissenschaft, Wirtschaftspolitik und Öffentliches Recht auf Magister studiert. Seit dem letzten Herbst mache ich nun noch zusätzlich einen Master in "Global Studies" an der Uni Göteborg. Der Bereich der internationalen Entwicklungszusammenarbeit hat es mir dabei besonders angetan. Im Sommer 2007 habe ich knapp vier Monate in Uganda verbracht, um nicht nur meine Magisterarbeit vorzubereiten, sondern vor allem das Leben in Afrika kennen zu lernen. Begeistert von meinen Erfahrungen und der Gastfreundschaft der Menschen, bin ich im letzten Sommer wieder nach Ostafrika geflogen und auch zwei Wochen durch das Nachbarland Ruanda gereist.
Noch zu Schulzeiten habe ich bereits in Frankreich und Kanada an Workcamps teilgenommen. Nachdem ich dort gelernt habe, dass das Pflastern von Gassen und das Fällen von Bäumen gar nicht so schwierig ist, bin ich nun gespannt darauf ein Schulgebäude zu bauen!
Wenn ich mal gerade nicht mit dem Rucksack auf dem Rücken unterwegs bin, oder durch die schwedische Pampa stapfe, schnüre ich gerne die Laufschuhe, spiele Saxophon oder sitze teetrinkend mit Freunden in Cafés.


dummy2 Jan (27): Ich habe Materialwissenschaft studiert und im Sommer meine Promotion am Forschungszentrum Jülich abgeschlossen. Seitdem forsche ich an der Technischen Universität Göteborg als Postdoc an Hochtemperaturbrennstoffzellen und untersuche Korrosionsmechanismen in Biomassekraftwerken. Ich war noch nie in Afrika, aber Meikes ausdauernde und positive Berichte haben mich dem Kontinent Stück für Stück näher gebracht. Als wir im Herbst die Idee mit dem Schulbauprojekt entwickelt haben, war ich von Anfang an hellauf begeistert.
Meinen Urlaub verbringe ich wie Meike gerne mit dem Rucksack möglichst weitab der Zivilisation oder auf der Alexander von Humboldt, dem Segelschiff aus der Becks-Werbung. Dort gehöre ich seit mehreren Jahren zur ehrenamtlichen Stammcrew. Ansonsten bin ich begeisterter Radfahrer, egal ob nur zur Uni oder aber vier Wochen mit Zelt und Satteltaschen.



andy Andy (32): Ich habe Jura und Wirtschaftsrecht in Halle studiert und war anschliessend dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt. Im Anschluss daran bin ich nach Mainz gezogen, um das Referendariat und das 2. Staatsexamen hinter mich zu bringen. In dem Zusammenhang war ich auch für drei Monate in Südafrika, wovon ich zwei Monate in einer Anwaltskanzlei in Kapstadt gearbeitet und einen Monat das Land erkundet habe. Ich bin sehr bewegt aus Afrika zurückgekehrt, was an den Menschen dort liegt, aber auch an der Natur und der Weite des Landes. Dieses "Berührtsein" ist auch der Grund dafür, dass ich bei Nankondo mitmache. Afrika ist nicht weit weg und es gibt Möglichkeiten, sich einzusetzen und Dinge zu verändern. Inzwischen lebe ich in Zürich, wo ich versuche eine universitäre Laufbahn einzuschlagen.
In meiner Freizeit geh ich gern laufen, bin seit neuestem wieder Fussballschiedsrichter und mag Kino, Theater und Wanderungen.



Henry Henry (44): Vor einigen Jahren habe ich die ugandische Verbraucherschutzorganisation CONSENT (Consumer Education Trust) ins Leben gerufen. Unser Ziel ist es, den Aufbau einer informierten, gleichberechtigten und gerechten Zivilgesellschaft in Uganda zu fördern. Seit Ende 2008 bin ich zudem als Sprecher für Ostafrika Mitglied in einem Komitee des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses, das die Implementierung der Ende 2007 geschlossenen neuen Handels- und Entwicklungsabkommens zwischen der EU und den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifiks begleitet.
Meike habe ich 2006 bei einer von ‚Germanwatch' ausgerichteten Konferenz in Bonn zum ersten Mal getroffen. Als sie ein Jahr später dann für vier Monate bei CONSENT ein Praktikum gemacht hat, hat sie ACODEF kennen gelernt, dessen koordinierender Leiter ich bin. Schnell entstand dann die Idee, ein gemeinsames Projekt ins Leben zu rufen und nun freue ich mich sehr auf die gemeinsame Zeit, die wir mit euch im Sommer in Uganda verbringen werden.


matthias Matthias (56): Ich bin Fluglotse am Flughafen Entebbe, Uganda, sowie Vorsitzender und Geschäftsführer der Adella Community Development Foundation. Gemeinsam mit meinen Geschwistern und Freunden haben wir ACODEF im Jahr 2005 im Gedenken an unsere Mutter Adella gegründet. Unser Ziel ist es, die Lebensbedingungen in Uganda in kleinen Schritten zu verbessern. Als Stiftung unterstützen wir bereits drei verschiedene Schulen in Uganda. Die Zusammenarbeit mit "Mikwano Ja Uganda" und der Bau eines Schulgebäudes in Nankondo stellt für uns eine spannende, neue Herausforderung dar, auf die wir uns sehr freuen!


Pater Joseph Pater Joseph (62): Im Jahr 2006 haben wir die "St. Joseph Green Light School" in Nakondo gegründet, um den Kindern des Dorfes den Schulbesuch zu ermöglichen. Viele von ihnen sind (Halb-)Waisen und hätten ohne die neu gegründete Schule keinen Zugang zu Bildung. Die Freude über die gespendeten Schulmaterialen im Sommer 2008 war schon unheimlich groß und jetzt kann es das Dorf kaum noch erwarten, die Teilnehmer des Workcamps im Sommer 2009 zu begrüßen. Wir werden eine unvergessliche gemeinsame Zeit in Nankondo verbringen!


Teilnehmer:

Anna

Anna (24): Ich bin gerade dabei meinen Politikwissenschaft-Bachelor in Marburg abzuschließen. Meine Schwerpunkte im Studium habe ich auf den Bereich Friedens- und Konfliktforschung gelegt und außerdem nebenher angefangen Arabisch zu lernen. Im Herbst werde ich an meinen Bachelor noch einen Master in Richtung Entwicklungspolitik oder Friedens- und Konfliktforschung anschließen, aber zuerst geht's - nach einem Praktikum - mit nach Uganda. Als ich von der Projektidee gehört habe, dachte ich sofort: da will ich mithelfen! Ich war bisher noch nie in Afrika, aber die vielen und begeisterten Erzählungen von Freunden und Bekannten lassen mich nicht daran zweifeln, dass auch ich begeistert sein werde!
Nach dem Abi bin ich mit einer Freundin durch Neuseeland gereist und habe dort meine Leidenschaft fürs Reisen und Wandern entdeckt. Ich bin in meiner Freizeit am liebsten an der frischen Luft, egal ob beim Reiten oder bei irgendwelchen Unternehmungen mit Freunden.


Felix

Felix ( 21) Ich bin wohl der jüngste des Teams und studiere Allgemeine Ingenieurswissenschaften (1.Semester) an der TU Hamburg Harburg. Auf das Projekt aufmerksam geworden bin ich über die "Ingenieure ohne Grenzen", bei denen ich mich seit Mitte Dezember versuche einzubringen. Wie die Meisten, war auch ich schon in Afrika, genauer gesagt war es Südafrika. Direkt nach dem Abitur habe ich dort für 6 Monate in Khayelitsha, einem Township nahe Kapstadt, gelebt. Ich habe dort in einem Waisenhaus gearbeitet. Meine Aufgaben bestanden darin, mit den Kindern Hausaufgaben zu machen, mit ihnen ins Krankenhaus zu fahren und alles zu reparieren was 120 Kinder so zerstören. Wobei ich auch sehr viel über die afrikanische Art zu arbeiten gelernt habe: Was nicht heute passiert kann ja noch morgen passieren und es gibt auch ohne das richtige Material immer eine Möglichkeit das Problem zu lösen: Improvisation! Gepaart mit der deutschen Gründlichkeit und unserer Motivation ist das unschlagbar!


Welf

Welf (24): Nach der Schule begann ich eine Ausbildung zum Industrie- Mechatroniker in einem Hamburger Betrieb und arbeitete im Anschluss als Mechatroniker, bis ich meinen Zivildienst antreten musste. Den absolvierte ich in einer Hamburger Feuer- und Rettungswache. Die Erfahrungen dieser Zeit und auch meine Mitgliedschaft in einer Freiwilligen Feuerwehr bewegten mich dazu, ein Studium der Fachrichtung "Rescue Engineering" aufzunehmen. In diesem Ingenieursstudiengang kann ich mein technisches Interesse und die bereits erlangten Kenntnisse mit meinem Interesse an Rettungsorganisation, Notfallmedizin, Katastrophenschutz verbinden. Dieses Fach studiere ich jetzt im dritten Semester in Hamburg.
Leider war ich bisher noch nicht in Afrika, kann es aber kaum erwarten, den Kontinent und speziell Uganda kennenzulernen. Neben Studium und Feuerwehr versuche ich möglichst oft zu segeln und mein kleines Segelboot in Schuss zu halten.


Benni Benni (24): Im Sommer 2005 habe ich die Ausbildung zum Vermessungstechniker abgeschlossen, danach habe ich das Fachabitur im Bereich Bautechnik nachgeholt und seit Anfang 2008 studiere ich, nun mittlerweile im 3. Semester, Rescue Engineering an der HAW Hamburg. Mit dem Abschluss des Studium möchte ich im Bereich Entwicklunghilfe arbeiten.
Im Sommer 2007 habe ich an einem Workcamp in Simbabwe teilgenommen. Im Anschluss daran bin ich 2 Monate durch die südlichen Länder des Kontinents gereist. Es war eine durch und durch positive Erfahrung.
Neben dem Studium arbeite ich noch ehrenamtlich bei der Organisation "Ingenieure ohne Grenzen" und der freiwilligen Feuerwehr Bevergern.


Sandra

Sandra (27):Ich arbeite als Lehrerin an einer Schule im Odenwald. Um mein Lehramtstudium in Heidelberg zu unterbrechen, habe ich eine zeitlang in England und Wales gearbeitet und im Anschluss ein Jahr lang Theaterpädagogik studiert. Nach 1,5 Jahren im tiefstem Schwarzwald hat es mich jetzt erstmal in den Odenwald verschlagen.
Das Uganda-Projekt hat mich von Anfang an interessiert und ich hoffe, dass wir den Kindern und Erwachsenen dort mit dem Bau der Schule eine sinnvolle Hilfe bieten können. Uganda kenne ich bisher hauptsächlich aus Meikes Erzählungen und von ihren Bildern und ich freue mich darauf, das Land und die Leute "live" zu erleben.


Felix B

Felix (25):Nach der Schule habe ich eine Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten absolviert und gleichzeitig die Fachhochschulreife erworben. Danach habe ich statt des Zivildienstes ein Freiwilliges Soziales Jahr im Rettungsdienst absolviert und anschließend eine Ausbildung zum Rettungsassistenten gemacht. Durch die Tätigkeit im Rettungsdienst stieß ich auf den Studiengang Rescue Engineering an der HAW Hamburg, wo ich nun seit Anfang 2008 studiere. Ich freue mich darauf nach einem 3 jährigen Aufenthalt in Sambia in der Kindheit wieder nach Afrika zu kommen.


Bernhard

Bernhard (61): bis vor einem Jahr war ich in der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt tätig, nicht als Forscher sondern als Ingenieur der Elektrotechnik im Bereich der Infrastruktur. In den letzten Jahren habe ich bei dem internationalen Forschungsprojekt FAIR mit gewirkt.
Ich genieße z. Z. meine Altersteilzeit und realisiere meinen lang gehegten Traum und baue ein altes kleines Bauernhaus im ligurischen Hinterland wieder auf. Ich lebe die meiste Zeit neben meiner Baustelle und erfreue mich an Land und Leuten. Neben der Herausforderung des Bauens lerne ich fleißig aber mühselig Italienisch.
Ich bin viel mit Rucksack und Fahrrad gereist, habe auch einige afrikanische Mittelmeerländer besucht, aber das "richtige" Afrika ist mir noch unbekannt. Auch mich hat Meike mit ihren Erzählungen neugierig gemacht und ich freue mich sehr darüber, dass ich bei dem Projekt mitmachen kann und darf.